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download 100, Villach, Österreich

Von Berlin nach Villach – zweite Ausstellung zum Kunstprojekt
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InterNetzWerkSchau
Vernissage am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 17 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis 23. Oktober 2009
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr
Ausstellungsort: “Offenes Atelier” D.U.Design
Postgasse 6 . 9500 Villach . Österreich
www.offenesatelier.com
Fon +43 (0)676 8414 4166

Aus dem WorldWideWeb in den realen Ausstellungsraum: Die virtuelle Welt der Online-Kunstplattformen zeigt ihre aufregende und spannende Vielfalt in der Wirklichkeit. 100 europäische Künstlerinnen und Künstler, die sich im Netz zusammenfanden, treffen bereits zum zweiten Mal in einer realen Ausstellung
aufeinander. Nach der ersten Ausstellung zu Pfingsten in Berlin wandert die
InterNetzWerkSchau im Oktober weiter nach Villach.

Online sind ihre Werke nur einen Mausklick voneinander entfernt – aber eben doch sehr weit weg, ohne die sinnliche Erfahrung von Farben, Formen und Strukturen. Dank Internet sind die Künstlerinnen und Künstler heutzutage grenzenlos vernetzt, führen dort  engagierte Diskussionen und kennen sich
bisher doch nicht wirklich. Jetzt treffen sie abermals aufeinander und ihre Bilder hängen tatsächlich nebeneinander an der Wand … ein Experiment mit offenem Ausgang, aber spannend allemal!

Dem Besucher dieser Ausstellungen eröffnet sich somit ein ausgesprochen breit gefächertes Feld an künstlerischen Disziplinen, Stilen und Techniken aus Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und neuen Medien. Ein Großteil der ausgestellten Arbeiten ist auch käuflich zu erwerben.

Weiterführende Information Was geschieht, wenn auf einer Kunstplattform
im Internet nicht nur heftig über „Kunst“ oder „Nicht-Kunst“ diskutiert wird, sondern auch über allergrößte Schwierigkeiten, die eigene Kunst in der realen Welt auszustellen? Galerien nämlich verlangen von Künstlern häufig horrende Mieten, die sich kaum einer leisten kann.

Die Alternative ist ein kleines, feines Netzwerk von Künstlern, die in Eigeninitiative spannende Gemeinschafts-Ausstellungen organisieren.
Diese Idee aus dem Internet wächst zu einem dynamischen Projekt heran und wird Realität. Es ist ein kleines Kunststück für sich, die in der Anonymität diverser Kunstforen rund um die Uhr umtriebigen Individuen, die mal chaotisch, unberechenbar, rücksichtslos und größenwahnsinnig, aber auch freundlich, zugewandt, kollegial und solidarisch agieren, unter einen Hut zu bringen und noch dazu gleich 100 davon! Um dieser bunten Mischung gerecht zu werden, gesellt sich auch in den realen Ausstellungen die zeichnende Hausfrau zum akademischen Künstler, der etablierte Professionist zum engagierten Freizeitmaler, der Kunststudent zum aquarellierenden
Pensionär, eng beieinander, ohne Berührungsängste, in einer Art von
wohlmeinender Persiflage auf die weitläufige Typenlandschaft der großteils gesichtslosen Kunstforenwelt.

Ohne Rücksicht auf künstlerische Entwicklungsstufen und Positionen mag der Besucher völlig unbelastet das Gezeigte betrachten, wie es auch meist in diversen Internetforen so geschieht. Und wenn sein Interesse geweckt ist, kann er sich mit den hinter den Werken stehenden Künstlern näher
beschäftigen. Das sich dynamisch bewegende Projekt gilt ebenso als Zugeständnis an das immer stärker online stattfindende Kulturgeschehen, welches mittlerweile mehr und mehr zum realen Bestandteil der Szene heranwächst; sich längst aus der anfänglich gerne belächelten  Bedeutungslosigkeit herausgearbeitet hat und aus der Kunstwelt nicht mehr wegzudenken ist.

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