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Ist Kunst systemrelevant?

Als im Jahre 2008 die US- amerikanische Immobilienblase platzte und eine Weltwirtschaftskrise nach sich zog, gerieten eine Reihe von heftig mitspekulierenden Banken in Konkursnähe; waren sie groß genug, wurden sie als Systemrelevante Banken klassifiziert, die mit den Mitteln der Steuerzahler auf der ganzen Welt gerettet werden mussten. Wenn so etwas möglich ist, warum gibt es dann nicht auch eine Systemrelevante Kunst? Keine Angst: Hier muss nicht wieder bezahlt werden. Wie bei jeder politischen Kunst ist es eine systemrelevante Aufgabe, auf Misstände bei den Machthabern mit den Mitteln der Kunst aufmerksam zu machen.

Ein wichtiger Teil dieses Projektes ist eine Bilderreihe zur Shoah, dem Holocaust. Stand im Jahre 2012, als diese Bilder in New York und Würzburg ausgestellt wurden, noch das Erinnern an eine furchtbare Zeit in Deutschland und Europa im Vordergrund, so zeigen aktuelle politische Tendenzen, die heute unter dem Begriff Populismus subsummiert werden, beunruhigende Parallelen zu den Gräueln des Dritten Reiches. Dieses Mal sind eine Reihe von Ländern von dieser unguten Entwicklung betroffen, die sich in reflexionslosem Fremdenhass, aber auch schon in weltanschaulich begründeten Morden äußert. Deshalb werden diese Bilder seit 2019 wieder verstärkt auf Ausstellungen gezeigt. Wenn das Holocaust- Projekt auch nur einige Betrachter zum Nach- und Umdenken bewegt, dann wird bewiesen, dass Systemrelevanz ein wichtiger (Teil-) Aspekt der Kunst ist.

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Systemrelevante Kunst

Holocaust

Der Holocaust war weder der erste noch der letzte Genozid, den sich Machthaber einfallen ließen. Exemplarisch an ihm ist die unmenschliche bürokratische Perfektion, mit denen im “Dritten Reich” die Juden ausgerottet werden sollten.

Als Kind der Nachkriegszeit, das in Deutschland aufwuchs, habe ich die Mauer des Schweigens bei der Elterngeneration erleben müssen, wenn ich auf den Holocaust ansprach. Über Jahre habe ich gelesen, recherchiert und versucht, die Beweggründe zu analysieren, die zum Tod von Millionen Juden geführt haben. Im Jahre 2011 entstand diese Bildserie, die bisher in Würzburg und in New York gezeigt wurde.

Die gemordeten Juden werden durch die Farbe Gold symbolisiert; anders als düster kann man diese Bilder meines Erachtens nicht gestalten.

Die Bilder dieses Projektes sind NICHT verkäuflich. Die Reihe steht für interessierte kulturelle Institutionen für Ausstellungen zur Verfügung; Originaldokumente begleiten jedes Bild.

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Die Macht der Banken

Geld regiert die Welt; also tun es die Hüter des Geldes. Bei der Weltwirtschaftskrise ab 2008 zeigte sich, wie intensiv die Banken die Geschicke von Ländern und Kontinenten lenken; verspekulieren sie sich, so pumpen willfährige Politiker Milliarden in die Systeme, die sie per Steuern den Bürgern entziehen.

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In der Zentrale – Bundes- und Landespolitik – Der Föderalismus

Angereicherte Szenen aus dem Gebäude des nordrhein- westfälischen Landtags in Düsseldorf karikieren das politische Handeln.

Chancen und Risiken des Föderalismus werden interpretiert.

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Politiksplitter

Einzelarbeiten zu Themen von Politik und Gesellschaft, zu Religionen und Wandel der Anschauungen. 

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This land was MY land – der Umgang mit den Ureinwohnern

Ein Besuch im New Yorker Metropolitan Museum erzeugte Beklemmung, als ich die stolz präsentierten meist aus Gold gefertigten Zeugnisse der Kunst amerikanischer Ureinwohner betrachtete. Die feinziselierte Arbeiten kontrastierten stark zum Erscheinen der Indios im amerikanischen Alltag, wo sie entweder unsichtbar odernur in untergeordneten Rollen erscheinen.

Ich habe Indiokunst in einen Kontext mit dem Erscheinen des heutigen Manhattan gesetzt.

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Texte zum Thema

Da der Begriff Systemrelevante Kunst oft hinterfragt wurde, gibt es in der Rubrik Texte zu Kunst einige erklärende Artikel:

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