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Wenn Silhouetten alles andeuten

Bleibt ein Körper nur auf seine Umrisse beschränkt, kommt die Fantasie ins Spiel.

Es ist ähnlich wie der Unterschied zwischen dem Lesen eines Buches und dessen Verfilmung. Im Buch beschreibt der Autor die handelnden Personen, aber jeder Leser wird seine eigenen Vorstellungen entwickeln; bei einem Heldenepos etwa wird sich die/der eine den Hauptakteur als blondgelockten Riesen mit sonnengebräunter Haut vorstellen, während andere an einen stattlichen Menschen dunkler Hautfarbe mit langem gegelten schwarzen Haar denken. So schafft sich jeder seinen Helden selber.

Im Film hingegen sind die handelnden Personen, verkörpert durch Schauspieler, bis ins kleinste Detail stilisiert; für eigene Fantasie bleibt kein Raum mehr.

In dieser Bildreihe lade ich Sie ein, den Schatten eigene Gesichter und Ausprägungen mithilfe Ihrer Fantasie zu geben. Schaffen Sie sich Ihre Heldinnen und Helden selber!

Schattenspiele
Schattenspiele

Weich fallende Gewänder in meist historischer Umgebung, Personen, die auf manchmal skurrile Art interagieren

Romantische Landschaften bilden den Rahmen für die Handlungen der Personen.

Weich fallende Gewänder in meist historischer Umgebung, Personen, die auf manchmal skurrile Art interagieren.

Auch in urbanen Umgebung findet man attraktive Schatten – wenn man nur penibel sucht und genau hinschaut.

Transparente rote Quadrate ergänzen Silhouetten.

Sind es Potemkinsche Dörfer oder eher Hommagen an Giorgio di Chirico? Die Entscheidung fällt – wie immer – der Betrachter.

Eine der populärsten Parabeln der Philosophie ist das Höhlengleichnis aus Platons Politeia. Der Gedanke der Schatten an der Wand wird in dieser Bildreihe dargestellt.

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