Abendzeitung München: Gruppenausstellung Systemrelevante Kunst

Zwölf internationale Künstlerinnen und Künstler stellen in der Mohr-Villa aus und konfrontieren die Besucher mit Bildern, die sie manchmal nur zu gerne verdrängen.

Schwabing – Die zwölf Künstler fanden über die politische Aussage Ihrer Werke zueinander. Sie zeigen in Ihrer Kunst aktuelle Missstände unserer Gesellschaft auf und konfrontieren den Besucher mit Bildern, die sie manchmal nur zu gerne verdrängen möchte.

Die „Systemrelevanz“ steht im Bezug zu einem global bestimmend und wirkenden Banken-, Finanzund Großkonzernsystem. Es beschreibt eine neoliberale Finanzdoktrin, die sich als bedeutend sieht: zu groß und wichtig, um zu scheitern oder scheitern zu können – „too big to fail“.

„Systemrelevante Kunst“ hingegen stellt die menschliche Wertschätzung und die kulturelle Arbeit in den Mittelpunk. Reflektion aufgrund der Themen, Titel und Darstellungen in der systemrelevanten Kunst klären, mahnen oder lassen bewusst Fragen offen. Menschlichkeit ist das Kapital, das es zu schützen und mehren gilt. Die Kunst ist relevant im System Mensch.

Die Gruppenausstellung kommt aus Paris nach München, wo sie im September 2013 bereits zu sehen war .In jedem der Werke steht der Mensch selbst im Mittelpunkt – in Malerei, Fotokunst und Skulptur.

Wann: 11. Januar bis 2. Februar

Ausstellungszeiten: Mittwoch, Donnerstag 11 bis 15 Uhr, Freitag nach Vereinbarung 11 bis 15 Uhr, Sonntag nach Vereinbarung 17 bis 20 Uhr

Wo: Mohr-Villa, Situlistr. 75, Villa EG

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