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Schemen - Höhlengleichnis
Geschrieben von admin am Dienstag, 27. Mai 2014

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Jahres 2014 werden die Schemen sein.

Die literarisch- philosophische Basis liefert das
Höhlengleichnis von Platon:

Sokrates beschreibt eine unterirdische, höhlenartige Behausung, von der aus ein breiter Gang zur Erdoberfläche führt. In der Höhle leben Menschen, die von AbtastenKind auf ihr ganzes Leben dort als Gefangene verbracht haben. Sie sind sitzend an Schenkeln und Nacken so festgebunden, dass sie immer nur nach vorn auf die Höhlenwand blicken und ihre Köpfe nicht drehen können. Daher können sie den Ausgang, der sich hinter ihren Rücken befindet, nie erblicken und von seiner Existenz nichts wissen. Auch sich selbst und die anderen Gefangenen können sie nicht sehen; das einzige, was sie je zu Gesicht bekommen, ist die Wand. Erhellt wird die Höhle von einem großen, fernen Feuer, das oben auf der Erde brennt und dessen Licht durch den Gang hineinscheint. Die Gefangenen sehen nur das Licht, das die Wand beleuchtet, nicht aber dessen Quelle. Auf der Wand sehen sie ihre Schatten.

 

Auf der Erdoberfläche befindet sich zwischen dem Höhleneingang und dem Feuer eine kleine Mauer, die nicht so hoch ist, dass sie das Licht des Feuers abschirmt. Längs der Mauer tragen Menschen unterschiedliche Gegenstände hin und her, Nachbildungen menschlicher Gestalten und anderer Lebewesen aus Stein und aus Holz. Diese Gegenstände ragen über die Mauer hinaus, ihre Träger aber nicht. Manche Träger unterhalten sich miteinander, andere schweigen.

 

Da die bewegten Gegenstände auf die Höhlenwand, der die Gefangenen zugewendet sind, Schatten werfen, können die Höhlenbewohner die bewegten Formen schattenhaft wahrnehmen. Von den Trägern ahnen sie aber nichts. Wenn jemand spricht, hallt das Echo von der Höhlenwand so zurück, als ob die Schatten sprächen. Daher meinen die Gefangenen, die Schatten könnten reden. Sie betrachten die Schatten als Lebewesen und deuten alles, was geschieht, als deren Handlungen. Das, was sich auf der Wand abspielt, ist für sie die gesamte Wirklichkeit und schlechthin wahr. Sie entwickeln eine Wissenschaft von den Schatten und versuchen in deren Auftreten und Bewegungen Gesetzmäßigkeiten festzustellen und daraus Prognosen abzuleiten. Lob und Ehre spenden sie dem, der die besten Voraussagen macht.Barmherzigkeit

 

Nun bittet Sokrates Glaukon sich vorzustellen, was geschähe, wenn einer der Gefangenen losgebunden und genötigt würde, aufzustehen, sich umzudrehen, zum Ausgang zu schauen und sich den Gegenständen selbst, deren Schatten er bisher beobachtet hat, zuzuwenden. Diese Person wäre schmerzhaft vom Licht geblendet und verwirrt. Sie hielte die nun in ihr Blickfeld gekommenen Dinge für weniger real als die ihr vertrauten Schatten. Daher hätte sie das Bedürfnis, wieder ihre gewohnte Position einzunehmen, denn sie wäre überzeugt, nur an der Höhlenwand sei die Wirklichkeit zu finden. Gegenteiligen Belehrungen eines wohlgesinnten Befreiers würde sie keinen Glauben schenken.

 

Wenn man den Befreiten nun mit Gewalt aus der Höhle schleppte und durch den unwegsamen und steilen Aufgang an die Oberfläche brächte, würde er sich dagegen sträuben und wäre noch verwirrter, denn er wäre vom Glanz des Sonnenlichts geblendet und könnte daher zunächst gar nichts sehen. Langsam müsste er sich an den Anblick des Neuen gewöhnen, wobei er erst Schatten, dann Spiegelbilder im Wasser und schließlich die Menschen und Dinge selbst erkennen könnte. Nach oben blickend würde er sich erst mit dem Nachthimmel vertraut machen wollen, später mit dem Tageslicht, und zuletzt würde er es wagen, die Sonne unmittelbar anzusehen und ihre Beschaffenheit wahrzunehmen. Dann könnte er auch begreifen, dass es die Sonne ist, deren Licht Schatten erzeugt. Nach diesen Erlebnissen und Einsichten hätte er keinerlei Bedürfnis mehr, in die Höhle zurückzukehren, sich mit der dortigen Schattenwissenschaft zu befassen und dafür von den Gefangenen belobigt zu werden.

Shiva tanztSollte er dennoch an seinen alten Platz zurückkehren, so müsste er sich erst wieder langsam an die Finsternis der Höhle gewöhnen. Daher würde er einige Zeit bei der dort üblichen Begutachtung der Schatten schlecht abschneiden. Daraus würden die Höhlenbewohner folgern, er habe sich oben die Augen verdorben. Sie würden ihn auslachen und meinen, es könne sich offenbar nicht lohnen, die Höhle auch nur versuchsweise zu verlassen. Wenn jemand versuchte, sie zu befreien und nach oben zu führen, würden sie ihn umbringen, wenn sie könnten.
{Quelle der Nacherzählung: Wikipedia]

Die Bilder des Projektes zeigen Schatten von Menschen - oder menschlicher Zerrbilder, so wie Sokrates die Schatten des realen Lebens an der Höhlenwand beschrieben hat. Die Darstellungen sind bewusst nicht real, lassen Raum für Interpretation, Spekulation. Die Bildtitel geben Deutungshinweise, die aber nicht als verpflichtende Einengung zu sehen sind, sondern lediglich als eine von vielen Möglichkeiten, die gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Alle im Rahmen dieses Projektes entstehenden Bilder werden Multiples sein. Die Auflage pro Bild beträgt 10.
Als Novum kann jeder Käufer Druckbasis und Format seines Bildes selbst bestimmen. Vom einfachen kleinformatigen und wohlfeilen Druck auf Mattkarton bis zum Großformat auf Alu- Dibond mit Acrylglasversiegelung ist alles möglich - ein Vorteil digitaler Kunst! So lassen sich die Arbeiten in jede Wohn- oder Businessumgebung integrieren, an jeden Geldbeutel anpassen.Die Macht des Begreifens
Alle Bilder werden durchnummeriert von 10 bis 1 und handsigniert - unabhängig vom Format.
Bis auf den Alu- Dibonddruck mit Acrylversiegelung, für den ein hochwertiger Fremdanbieter verpflichtet wurde, werden alle Reproduktionsschritte vom Wolf Tekook selbst durchgeführt.

Beispiele für Druckbasen:
  • Matt- Fotokarton zum Selbstrahmen oder hängefertig aufgezogen auf Alu- Dibond
  • Büttenpapier zum Selbstrahmen
  • Hochglanz- Fotokarton zum Selbstrahmen oder hängefertig aufgezogen auf Alu- Dibond
  • Leinwand, hängefertig aufgezogen auf Keilrahmen
  • Fotokarton auf Alu- Dibond mit vorderseitiger Acrylglasversiegelung

Weitere Optionen sind möglich.

 

Zur EntscheidungBeispiele für Bildgrößen:

Im Katalog auf dieser Webseite finden Sie beispielhaften Größen, zum Beispiel 60 x 90 cm. Entscheidend ist nur das Verhältnis beider Seiten. Statt der angegebenen Größe kann ein Bild zum Beispiel auch im Format 30 x 45 cm oder 100 x 150 cm hergestellt werden. Aufhängeort und Budget entscheiden.


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Schemen - Höhlengleichnis

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» Substance: pragmaMx » Style: Ahren Ahimsa