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Geschrieben von admin am Mittwoch, 25. Mai 2016

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Geschrieben von admin am Dienstag, 27. Mai 2014

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Jahres 2014 werden die Schemen sein.

Die literarisch- philosophische Basis liefert das
Höhlengleichnis von Platon:

Sokrates beschreibt eine unterirdische, höhlenartige Behausung, von der aus ein breiter Gang zur Erdoberfläche führt. In der Höhle leben Menschen, die von AbtastenKind auf ihr ganzes Leben dort als Gefangene verbracht haben. Sie sind sitzend an Schenkeln und Nacken so festgebunden, dass sie immer nur nach vorn auf die Höhlenwand blicken und ihre Köpfe nicht drehen können. Daher können sie den Ausgang, der sich hinter ihren Rücken befindet, nie erblicken und von seiner Existenz nichts wissen. Auch sich selbst und die anderen Gefangenen können sie nicht sehen; das einzige, was sie je zu Gesicht bekommen, ist die Wand. Erhellt wird die Höhle von einem großen, fernen Feuer, das oben auf der Erde brennt und dessen Licht durch den Gang hineinscheint. Die Gefangenen sehen nur das Licht, das die Wand beleuchtet, nicht aber dessen Quelle. Auf der Wand sehen sie ihre Schatten.

 

Auf der Erdoberfläche befindet sich zwischen dem Höhleneingang und dem Feuer eine kleine Mauer, die nicht so hoch ist, dass sie das Licht des Feuers abschirmt. Längs der Mauer tragen Menschen unterschiedliche Gegenstände hin und her, Nachbildungen menschlicher Gestalten und anderer Lebewesen aus Stein und aus Holz. Diese Gegenstände ragen über die Mauer hinaus, ihre Träger aber nicht. Manche Träger unterhalten sich miteinander, andere schweigen.

 

Da die bewegten Gegenstände auf die Höhlenwand, der die Gefangenen zugewendet sind, Schatten werfen, können die Höhlenbewohner die bewegten Formen schattenhaft wahrnehmen. Von den Trägern ahnen sie aber nichts. Wenn jemand spricht, hallt das Echo von der Höhlenwand so zurück, als ob die Schatten sprächen. Daher meinen die Gefangenen, die Schatten könnten reden. Sie betrachten die Schatten als Lebewesen und deuten alles, was geschieht, als deren Handlungen. Das, was sich auf der Wand abspielt, ist für sie die gesamte Wirklichkeit und schlechthin wahr. Sie entwickeln eine Wissenschaft von den Schatten und versuchen in deren Auftreten und Bewegungen Gesetzmäßigkeiten festzustellen und daraus Prognosen abzuleiten. Lob und Ehre spenden sie dem, der die besten Voraussagen macht.Barmherzigkeit

 

Nun bittet Sokrates Glaukon sich vorzustellen, was geschähe, wenn einer der Gefangenen losgebunden und genötigt würde, aufzustehen, sich umzudrehen, zum Ausgang zu schauen und sich den Gegenständen selbst, deren Schatten er bisher beobachtet hat, zuzuwenden. Diese Person wäre schmerzhaft vom Licht geblendet und verwirrt. Sie hielte die nun in ihr Blickfeld gekommenen Dinge für weniger real als die ihr vertrauten Schatten. Daher hätte sie das Bedürfnis, wieder ihre gewohnte Position einzunehmen, denn sie wäre überzeugt, nur an der Höhlenwand sei die Wirklichkeit zu finden. Gegenteiligen Belehrungen eines wohlgesinnten Befreiers würde sie keinen Glauben schenken.

 

Wenn man den Befreiten nun mit Gewalt aus der Höhle schleppte und durch den unwegsamen und steilen Aufgang an die Oberfläche brächte, würde er sich dagegen sträuben und wäre noch verwirrter, denn er wäre vom Glanz des Sonnenlichts geblendet und könnte daher zunächst gar nichts sehen. Langsam müsste er sich an den Anblick des Neuen gewöhnen, wobei er erst Schatten, dann Spiegelbilder im Wasser und schließlich die Menschen und Dinge selbst erkennen könnte. Nach oben blickend würde er sich erst mit dem Nachthimmel vertraut machen wollen, später mit dem Tageslicht, und zuletzt würde er es wagen, die Sonne unmittelbar anzusehen und ihre Beschaffenheit wahrzunehmen. Dann könnte er auch begreifen, dass es die Sonne ist, deren Licht Schatten erzeugt. Nach diesen Erlebnissen und Einsichten hätte er keinerlei Bedürfnis mehr, in die Höhle zurückzukehren, sich mit der dortigen Schattenwissenschaft zu befassen und dafür von den Gefangenen belobigt zu werden.

Shiva tanztSollte er dennoch an seinen alten Platz zurückkehren, so müsste er sich erst wieder langsam an die Finsternis der Höhle gewöhnen. Daher würde er einige Zeit bei der dort üblichen Begutachtung der Schatten schlecht abschneiden. Daraus würden die Höhlenbewohner folgern, er habe sich oben die Augen verdorben. Sie würden ihn auslachen und meinen, es könne sich offenbar nicht lohnen, die Höhle auch nur versuchsweise zu verlassen. Wenn jemand versuchte, sie zu befreien und nach oben zu führen, würden sie ihn umbringen, wenn sie könnten.
{Quelle der Nacherzählung: Wikipedia]

Die Bilder des Projektes zeigen Schatten von Menschen - oder menschlicher Zerrbilder, so wie Sokrates die Schatten des realen Lebens an der Höhlenwand beschrieben hat. Die Darstellungen sind bewusst nicht real, lassen Raum für Interpretation, Spekulation. Die Bildtitel geben Deutungshinweise, die aber nicht als verpflichtende Einengung zu sehen sind, sondern lediglich als eine von vielen Möglichkeiten, die gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Alle im Rahmen dieses Projektes entstehenden Bilder werden Multiples sein. Die Auflage pro Bild beträgt 10.
Als Novum kann jeder Käufer Druckbasis und Format seines Bildes selbst bestimmen. Vom einfachen kleinformatigen und wohlfeilen Druck auf Mattkarton bis zum Großformat auf Alu- Dibond mit Acrylglasversiegelung ist alles möglich - ein Vorteil digitaler Kunst! So lassen sich die Arbeiten in jede Wohn- oder Businessumgebung integrieren, an jeden Geldbeutel anpassen.Die Macht des Begreifens
Alle Bilder werden durchnummeriert von 10 bis 1 und handsigniert - unabhängig vom Format.
Bis auf den Alu- Dibonddruck mit Acrylversiegelung, für den ein hochwertiger Fremdanbieter verpflichtet wurde, werden alle Reproduktionsschritte vom Wolf Tekook selbst durchgeführt.

Beispiele für Druckbasen:
  • Matt- Fotokarton zum Selbstrahmen oder hängefertig aufgezogen auf Alu- Dibond
  • Büttenpapier zum Selbstrahmen
  • Hochglanz- Fotokarton zum Selbstrahmen oder hängefertig aufgezogen auf Alu- Dibond
  • Leinwand, hängefertig aufgezogen auf Keilrahmen
  • Fotokarton auf Alu- Dibond mit vorderseitiger Acrylglasversiegelung

Weitere Optionen sind möglich.

 

Zur EntscheidungBeispiele für Bildgrößen:

Im Katalog auf dieser Webseite finden Sie beispielhaften Größen, zum Beispiel 60 x 90 cm. Entscheidend ist nur das Verhältnis beider Seiten. Statt der angegebenen Größe kann ein Bild zum Beispiel auch im Format 30 x 45 cm oder 100 x 150 cm hergestellt werden. Aufhängeort und Budget entscheiden.


Haben Sie Interesse an einem Bild?

Dann schreiben Sie uns eine Mail mit dem Bildtitel und Ihren ungefähren Vorstellungen über Druckbasis und Größe. Kennen Sie schon den geplanten Aufhängeort, dann schicken Sie uns doch ein Foto von ihm mit. Wir werden Ihnen unverzüglich ein Angebot erstellen, gegebenenfalls Alternativen vorschlagen.


Sie wünschen eine persönliche Beratung? Lassen Sie es uns wissen!


Gefallen Ihnen Bilder anderer Projekte besser? Wir planen, das Konzept der Druckbasen und Formate auf alle Bilder des Katalogs dieser Webseite auszudehen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir machen Ihre Wünsche wahr.
Geschrieben von admin am Donnerstag, 27. März 2014

Zehn Ateliers und ein Café nehmen an den nächsten beiden Sonntagen am A-Gang teil.


Krefeld. Ein wenig erinnern sie an die Murmeltiere. Jedes Jahr im Frühling und Herbst tauchen die Künstler des A-Gangs auf und öffnen ihre Ateliers. Am 30. März und 6. April, jeweils 11 bis 18 Uhr, ist es wieder so weit.

Individuelle Persönlichkeiten bilden einen harmonischen Kreis

„Wir erfinden uns nicht immer neu, sondern halten den niederrheinischen Kulturtorf frisch“ sagt Comic-Künstler Jari Banas mit einem Schmunzeln. Er gehört zur Stammmannschaft des A-Gangs, der jetzt nach bald 20 Jahren zu seiner inzwischen 38. Ausgabe einlädt.

Trotz individueller Künstlerpersönlichkeiten, die mit Malerei, Keramik und Schmuck unterschiedliche Dinge präsentieren, scheint es seit Jahren ein harmonischer Kreis zu sein, der das Ganze in leicht wechselnder Besetzung organisiert. Eine überschaubare Zahl von meist zehn Ateliers und der Mix aus stadtbekannten Künstlern und Gästen hat sich längst als Erfolgsrezept bewährt.

Zu den „alten Hasen“ zählt Mauga Houba-Hausherr, die diesmal kreuz und quer durch Krefeld gezogen ist und daraus „Skizzen aus der Provinz“ gefertigt hat. Reduktion der Farbe hat sich Michael Lauer zum Thema gemacht. Herausgekommen ist dabei „Weißes Rauschen“. Banas hat sich mit dem Mythos Baum beschäftigt und zeigt diesmal auch Arbeiten aus Holz. Keramische Objekte, mal klassisch, mal schräg, gibt es bei Karin Habermann und im Atelier Feuerfest.

Geschrieben von admin am Mittwoch, 26. März 2014

Geschrieben von admin am Montag, 10. März 2014

SYSTEMRELEVANTE KUNST | Wanderausstellung Frankreich-Deutschland-Österreich

Nächster Termin: 27.03.2014 19:00 Uhr

Wo? Galerie Offenes Atelier D.U.Design, Postgasse 6, 9500 Villach
SYSTEMRELEVANTE KUNST in Villach
 

Villach: Galerie Offenes Atelier D.U.Design |

Die politische Aussage ihrer Arbeit steht im Fokus von zehn temporär kollaborierenden Künstlerinnen und Künstlern aus Frankreich, Deutschland, Österreich und den USA.

Sie thematisieren aktuelle Missstände unserer Gesellschaft und konfrontieren die Betrachtenden mit Inhalten, die in unserer aufoktroyierten Wohlfühlgesellschaft gerne verdrängt werden.

SYSTEMRELEVANTE KUNST
Wanderausstellung Frankreich-Deutschland-Österreich

mit Malke und Renée Amitai (USA/Frankreich) | Benoit Pelier, François de Verdière, Roseline Védrines, Bertille Hurard (Frankreich) | Martina Jäger, Peggy Steike, Wolf Tekook (Deutschland) | Barbara Rapp (Österreich)

 RUNDGANG am Donnerstag, 27. März 2014 um 19 Uhr 
Barbara Rapp führt durch die Ausstellung
Kulinarik-Kostprobe aus Kärnten

Nach Paris und München kommt ihre Wanderausstellung SYSTEMRELEVANTE KUNST nun in Villach an, die vom gleichnamigen Künstlerkollektiv aus Deutschland und Kunstschaffenden aus der französischen Vereinigung „Les Seize Anges“ getragen wird.

Als Gegenpol zur mittlerweile negativ konnotierten Begrifflichkeit „Systemrelevanz“

in einem globalen Finanz- und Großkonzernsystem, wo unter dem Slogan „too big to fail“ das Scheitern von so genannten systemstabilisierenden Playern unter allen Umständen verhindert werden soll, stellt „Systemrelevante Kunst“ völlig andere Wertigkeiten in den Vordergrund. Das Kapital Menschlichkeit wird in unterschiedlichen künstlerischen Zugängen reflektiert und kulturelle Arbeit in den Dienst des Systems Mensch gestellt.

Dementsprechend artikuliert sich Renée Amitai und bündelt hier die Kraft, die sich aus ihrem oppositionellen Standpunkt gegenüber politischen Machtsystemen speist, zu einer bildlichen Hommage an die freie Meinungsäußerung.
Oberflächliche Fokussierung auf Äußerlichkeiten und systematische Gleichmachung stehen unter der kritischen Betrachtung von Benoit Pelier mit seinen Brustobjekten „Before-After“ oder in den hintergründigen MixedMedia-Arbeiten von Barbara Rapp. Lebensrealitäten von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und die in diesem Bereich nach wie vor ungelösten Schwachstellen unserer Gesellschaft stellt Peggy Steike als gegenständliche Malerei in den Raum.
 Roseline Védrines greift in ihren Keramikobjekten die rücksichtslose Verschwendung von Bodenschätzen und Waldressourcen zugunsten kurzfristiger Kapitalvermehrung auf, während Bertille Hurard in diffizilen Glasobjekten die Relevanz der Naturgewalten visualisiert, die sich den oft fragwürdigen Interventionen des Menschen am Ende erfolgreich widersetzen.
Zwischen den Zeiten, in diesem Fall der Vergangenheit und der Gegenwart, bewegt sich Martina Jägers Bilderserie, in der sie Bezüge zur Geschichte Europas herstellt; auch Wolf Tekook mit seinen Fotoarbeiten, wenn er etwa die Evolution des traditionellen Familienmodells thematisiert oder den 100. Jahrestag der Federal Reserve Bank bearbeitet. Sujets klassischer Werke setzt François de Verdière in einen aktuellen urbanen Kontext und lässt sich auf die zwangsläufige Entfremdung im Laufe dieses Prozess ein. Und überhaupt dem Wiederbeginn der Geschichte quer durch das All und die Zeit scheinen die surrealen Collagen von Malke verschrieben zu sein.

Ausstellung bis 18. April 2014
Di. bis Fr. 10:00 bis 12:30 und 15:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung
Galerie Offenes Atelier D.U.Design | Postgasse 6 | 9500 Villach
http://www.offenesatelier.com/systemrelevante-kuns...
info@offenesatelier.com | Tel +43(0)676-84144166
www.facebook.com/pages/GALERIE-Offenes-Atelier-DUDesign/110099939027400
SYSTEMRELEVANTE KUNST in Villach
Werkabbildung Barbara Rapp
Werkabbildung Wolf Tekook
Arbeit von François de Verdière
Detail Installation Renée Amitai
Collage von Malke
Werkabbildung Peggy Steike
Objekt von Roseline Védrines
Detail Bild-Installation Martina Jäger
Glasobjekt von Bertille Hurard
Installation Benoit Pelier
Geschrieben von admin am Freitag, 03. Januar 2014


219 Artikel (37 Seiten, 6 Artikel pro Seite)

» Substance: pragmaMx » Style: Ahren Ahimsa